Sind Engelstrompete und Pfirsichbaum im Schlafzimmer schädlich?

Frage von Hallo: Sind Engelstrompete und Pfirsichbaum im Schlafzimmer schädlich?
Hallo,
ich habe heute in meinem Schlafzimmer eine Aufzuchtsstation für Engels Trompeten und Pfirsichbäume eingerichtet. Ist das Gesundheitsschädlich?
So, die Engelstrompeten sind jetzt draußen, aber die Pfirsichbäume sind immer noch drinnen.

Beste Antwort:

Answer by knollemolle
Mir ist nur bekannt, dass Engelstrompete giftig ist.

Nachtrag: Mit Pfirsich Bäumchen kenne ich mich nicht aus- auch wenn die Früchte doch eher als zart gelten.

Stell Dir doch lieber einen Lavendel oder ähnliches ins Schlafzimmer…

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pedro

Solange du die Engelstrompetenblüte nicht zu einem Tee verarbeitest, wahrscheinlich nicht.
Aber Pflanzen gehören grundsätzlich nicht in ein Schlafzimmer. Sie sind zwar in der Regel ungiftig, aber sie atmen nachts den Sauerstoff weg. Denn auch Pflanzen verbrauchen einen Teil des Sauerstoffs, den sie tagsüber durch Photosynthese gewinnen wieder, weil sie nachts ihren eigenen Stoffwechsel haben und Energie brauchen um zu leben.

Ich würde Pflanzen im Sommer eher auf den Balkon oder die Terrasse stellen.

Zack hier bin ich

Das weiß ich nicht aber du solltest von der Engelstrompete nichts Essen sonst siehst du die Engel bald inmitten ihrer Natürlichen Himmelswohnung. Sie sind nämlich giftig. Stinken tun sie auch noch.
Mfg

verliebterHund

Die Engelstrompete ist nicht nur als Tee giftig, die Ausgasungen reichen! Das ist KEIN Witz! Vor allem Kinder schnüffeln sich an den Dingern immer wieder zu Tode; auch Erwachsene können durch die Dämpfe ins Koma fallen. Wie bei allen Stechapfelgewächsen kann es bleibende Hirnschäden geben.
Das ist NICHT übertrieben! Also schnellsten raus aus dem Schlafzimmer damit!

Ciao

Nachtrag zum Nachtrag: Die Pfirsiche sind ungiftig; die stinken nur, wenn sie blühen 😉

@Mischell: Tödlich sicher.
http://de.wikipedia.org/wiki/Engelstrompeten
Abgesehen davon: Der Cousin eines Freundes von mir dachte, er müsste mit den Blüten mal rum experimentieren(starkes Haluzinogen). Beim 2. Trip fiel er ins Koma, überlebte nur mit viel Glück – und ist seither auf dem geistigen Stand etwa eines Vierjährigen. Er kann nicht mehr lesen und schreiben und ist unfähig, es neu zu lernen. Komplexe Sätze mit mehr als einem klaren Satzinhalt begreift er nicht; er selbst spricht mehr oder weniger „Kleinkindersprache“. Alles eine direkte Folge des Sauerstoffmangels durch das Koma.
Ich kann nur raten: Finger weg von Stechapfel und Co! Die Giftverteilung ist schon innerhalb einer Pflanze stark schwankend, eine verlässlich ungefährliche Dosierung gibt es nicht. Dazu kommt: Die Grenze zwischen haluzinogener und schädlich toxischer Wirkung der Alkaloide ist extrem gering; insbesondere das -hauptsächlich in Engelstrompeten und Stechapfel enthaltene- Scopolamin ist hoch giftig (100mg sind bereits tödlich).
Bei Scopolamin ist übrigens hängen bleiben auf dem Trip eher die Regel als die Ausnahme.

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