Alarmanlagen – Machen Sie Ihre Wohnung sicher!

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Leider haben schon zu viele Menschen erlebt, einmal in ihrem Leben Opfer eines Einbruchs zu werden. Kriminelle überprüfen genau, wann man nicht zu Hause ist und schlagen zu.

Es musst nicht einmal während des wohlverdienten Urlaubs passieren, oft wird eingebrochen wenn sich die Bewohner in der Arbeit befinden oder sich einen schönen Abend im Kino oder Theater machen. Bei Neubauten ziehen Bauherren immer öfter die Installation einer Alarmanlage in Erwägung. Wird ein Haus oder eine Wohnanlage neu errichtet, wird in den meisten Fällen eine verkabelte Alarmanlage gewählt, wo die Energieversorgung über den normalen Stromkreis erfolgt.

Rüstet man das Eigenheim nach, stehen verschiedene Funkmodelle zur Auswahl. Der Nachteil bei Alarmanlagen, die per Funk operieren, ist dass man regelmäßig die Batterien in den Funkelementen kontrollieren muss.

Eine Alarmanlage schützt nicht nur vor Einbrechern

Möchte man sein Eigenheim sicher machen, wählt man am besten eine Alarmanlage, die als genereller Gefahrenmelder fungiert. Dann wird nämlich nicht nur im Falle eines Einbruchs Alarm geschlagen, sondern auch bei Feuer oder einem Wasseraustritt. Ein Rauchmelder sollte in jedem modernen Haushalt installiert werden. Es kann so schnell zu einem Feuer kommen – es reicht eine Kerze vor dem Schlafengehen nicht auszublasen oder beim Verlassen der Wohnung den Herd nicht auszuschalten. Zu besonders vielen Wohnungsbränden kommt es zu Weihnachtszeit, wo vermehrt Kerzen zum Einsatz kommen. Besonders häufig sind jedoch Wäschetrockner Brandverursacher. Ein Rauchmelder kann das Feuer zwar nicht verhindern, warnt jedoch die Bewohner, wenn es zu einem Brand kommt. Befindet man sich während des Brands in der Wohnung, kann man das Feuer oft nicht selbst löschen, weil man durch die Rauchentwicklung enorm beeinträchtigt wird. Nicht selten verliert man dadurch das Bewusstsein und kann sich selbst nicht mehr retten. Alarmanlagen verhindern also nicht nur, dass wertvolle Gegenstände entwendet werden, sie können auch Leben retten.

Aus welchen Komponenten besteht eigentlich eine Alarmanlage?

Kernstück der Alarmanlage ist die Zentraleinheit, die alle Informationen verarbeitet, die sie von diversen Meldern erhält. Erkennt die Einheit eine Gefahr, wird über den Signalgeber ein Alarm ausgelöst. Der Alarm kann je nach Einstellung optischer oder akustischer Natur sein. Der akustische Alarm soll auf die Verbrecher abschrecken wirken. Nicht selten fliehen Kriminelle sofort vom Tatort, sobald sie den schrillen Ton vernehmen. Beim stillen Alarm bekommt der Täter nicht mit, dass er in die Falle getappt ist. Das Warnsignal wird direkt an die Besitzer über das Telefonnetz weitergeleitet. Die Alarmanlage kann direkt mit einer Sicherheitsfirma geschaltet sein, die im Notfall ausrücken und das Objekt überprüfen. Die Aufschaltung zur Polizei ist verboten. Sicherheitsfirmen bieten Monatspauschalen zu unterschiedlichen Konditionen an. Es ist auch möglich, den Alarm direkt auf das eigene Handy weiterzuleiten. Auf Wunsch wird man per Anruf, SMS, E-Mail oder über eine Handy App über den Alarm informiert. Natürlich ist es auch möglich, den lauten und stillen Alarm gemeinsam zur Alarmierung der Alarmanlage zu nutzen. In Kombination mit einer Videoüberwachung besteht die Möglichkeit, in das alarmgeschützte Objekt nach einer Alarmierung über das Internet hinein zu schauen, z. B. mit dem Smartphone oder PC. Somit können direkt Maßnahmen, wie z. B. das Alarmieren der Polizei, eingeleitet werden. Zudem kann man mit Hilfe von Überwachungskameras auch hin und wieder nach den Rechten schauen und deren Aufzeichnungen abspielen, was im Falle eines Einbruches oder anderen Ereignissen  die Identifizierung der Täter ermöglicht. Das Bedienelement der Alarmanlage ermöglicht es den Bewohnen, die Anlage auf Wunsch ein- und auszuschalten. Wichtig bei der Installation ist, alle Familienmitglieder genau über die richtige Benutzung der Anlage zu informieren. Damit jeder Einbrecher sofort ertappt wird, ist das Anbringen von Bewegungsmeldern notwendig. Es gibt Modelle, die mittels Ultraschall, Infrarot oder Radar erkennen, ob sich jemand im Objekt befindet. Dazu sollten auch an Türen und Fenstern entsprechende Sensoren angebracht werden.

Welche ist nun die richtige für meine 4 Wände?

Zieht man den Kauf einer Alarmanlage in Erwägung, sollte man bedenken, dass es sich dabei um eine Investition für viele Jahre handelt. Man kauft sich ja schließlich nicht jedes Jahr eine neue Alarmanlage. Es zahlt sich also aus, in ein Qualitätsprodukt zu investieren, das möglicherweise in der Anschaffung teurer ist als andere Systeme. Der Vorteil wenn man zu einem Markenprodukt greift, ist dass die Verfügbarkeit von Ersatzteilen in der Regel über Jahre hinweg gewährleistet werden kann. Außerdem kann es bei günstigen Alarmanlagen deutlich öfter zu Fehlalarmen kommen, da die Bewegungsmelder technisch nicht so gut ausgereift sind. Wie weiter oben schon einmal erwähnt, kann die Nachrüstung mit einer verkabelten Alarmanlage kompliziert werden. Allerdings sind diese Modelle sicher die Spitzenreiter, was die Sicherheit betrifft. Bei Funkanlagen, die sich ganz einfach installieren lassen, ist man von einer stabilen Funkverbindung und vollen Batterien in den Meldern abhängig. Wird die Funkverbindung unterbrochen, kann es zu einem Fehlalarm kommen. Ist die Batterie leer, kann der Melder nicht mehr auslösen und alarmieren. Moderne Funk-Alarmanlagen verfügen über zwei Wegetechnik, welche den Ausfall von Meldern oder Störungen der Funkverbindung erkennen und dabei ebenso alarmieren sowie vor leer werdenden Batterien rechtzeitig warnen.

Ein ausführlicher Ratgeber steht auf http://www.topsicherheit.de/alarmanlagen.htm zur Verfügung.

Bildquelle: topsicherheit.de

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