Ratgeber Einrichtungsstil: Was bedeutet Einrichtung nach Feng Shui?

Die Feng Shui-Lehre bietet Ihnen Anregungen, wie Wohnbereiche und Gärten einzurichten sind, um positive Auswirkungen für das persönliche Umfeld sowie Wohlbefinden einzufangen. Die chinesische Lehre umfasst diverse Methoden, um zu ergründen, welche Materialien, Farben und Formen den richtigen Standorten oder Bereichen zugeteilt werden sollten, um die Lebensenergie Chi in Bewegung zu halten. Die Besonderheiten der chinesischen Lehre können grundsätzlich in jeden Einrichtungsstil integriert werden, egal ob Landhausstil, hypermodern, innovativ oder mediterran.

Die Einrichtung der Wohnung mit Geborgenheit verbinden

Das Chi soll die einzelnen Wohnbereiche ungehindert durchfließen. Wird der Energiestrom des Chi noch zusätzlich durch die Einrichtung der Wohnung unterstützt, erhöht sich auch das körperliche Wohlbefinden. Die Bewohner sollen zudem ein Gefühl von Geborgenheit, Schutz und Stärke empfinden. Die Strömung des Chi können Sie sich wie ein harmonisches Tanzpaar vorstellen, das zu Walzerklängen durch die Räume schwebt. Es dreht in jedem Zimmer einige Runden und schwebt durch die gleiche oder eine andere Tür wieder hinaus. Ein gewisser Teil des Chi-Flusses verlässt dabei die Räumlichkeiten durch Kamine oder Fenster und hält dadurch die Strömung in stetiger Bewegung.

Den Einrichtungsstil gezielt mit Feng Shui in Einklang bringen

Wenn Sie Ihr Zuhause nicht gleich komplett nach der chinesischen Lehre einrichten möchten, können Sie bereits mit wenigen Tricks dem Chi mehr Schwung verleihen.

Wenige Accessoires sowie Ordnung sind typische Merkmale der chinesischen Lehre. Hierfür können Sie zum Beispiel die heilsamen Naturkräfte als jahreszeitlich abgestimmte Dekoration nutzen – Blätter, Blumen und Hölzer, Muscheln, Steine oder ein Gefäß mit Wasser. Halten Sie auf Fensterbänken gesunde Pflanzen, wird verhindert, dass die Energieströmung durch die Glasflächen entweicht. Stehen flattrige Pflanzen in Bodennähe, wird das Chi verlangsamt und bleibt längere Zeit im Raum.

Ihr Schreibtisch hat seine optimale Position, wenn sich keine Tür im Rücken befindet oder der Blick nicht direkt auf ein Fenster fällt. Die gleiche Positionierung gilt für Sofa-/Sitzecken. Ihr Schlafraum sollte laut chinesischer Lehre Ruhe vermitteln, Ablenkungen wie Spiegel oder Elektrogeräte wenn möglich vermieden werden. Das Bett soll mit seinem Kopfteil nicht zwischen Tür und Fenster platziert sein. Falls dies nicht zu realisieren ist, kann ein Windspiel die Chi-Energie wieder in geordnete Bahnen lenken und die Bewohner entspannt schlafen lassen.

Gezielte Illumination setzt Highlights

Unterschiedliche Lichtquellen können die Einrichtung der Wohnung punktgenau illuminieren. Speziell unbeachtete, dunkle Zimmerecken erhalten dadurch eine zusätzliche Portion Chi. Der Energiefluss kann ebenso durch Spiegel, Gläser und Hochglanzoberflächen angeregt werden. Hierfür können Sie farbige Gläser, Kristallschalen, Kerzenleuchter oder Windspiele einsetzen. Spiegel besetzen im Einrichtungsstil nach Feng Shui zudem eine spezielle Bedeutung. Sie holen Weite in die Räume, spiegeln Schönes wider und erlauben stets einen Blick rückwärts, der Sie beruhigt.

Spiegel können Energie verstärken – positive wie auch negative. Dadurch wird zwar Aktivität gefördert, kann allerdings auch Unruhe entstehen. Deshalb sollten Sie Spiegel nicht gegenüber Ihrem Bett anbringen. Klangspiele können Sie punktgenau einsetzen, falls der Energiefluss zwischen direkt gegenüberliegenden Türöffnungen verlangsamt werden soll.

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