Was ist an Schönheitsveränderungen in der Mietwohnung erlaubt?

Wer in einer Mietwohnung wohnt, der ist in Bezug auf viele Heimwerkertätigkeiten schon in gewisser Hinsicht eingeschränkt, denn oftmals ist es keine ästhetische sondern eine rechtliche Frage, ob Veränderungen an der Wohnung vorgenommen werden dürfen. Viele Mieter stecken allerdings sowieso nicht viel Kreativität und vor allem Geld in Veränderungen an ihrer Wohnung, da sie wissen, dass sie diese vermutlich nicht für immer bewohnen werden. Andere aber, die schon lange in derselben Wohnung leben und dies auch gedenken, weiterhin zu tun, finden ein großes Vergnügen daran, aus ihrem Zuhause das Beste herauszuholen.

Doch was darf man heimwerkertechnisch in einer Mietwohnung und was darf man nicht? Im Grunde heißt es, dass man Arbeiten vornehmen kann, die keine baulichen Veränderungen für die Wohnung bedeuten. Das bedeutet, dass man in der Wohnung nichts fest verbauen darf, also keinen Kamin oder Einbauschrank. Kleinere Veränderungen wie das Einsetzen von Fußleisten oder Laminat ist allerdings erlaubt. Für diesen Fall findet man beispielsweise guten Schreinereibedarf von Ostermann. Kleinere Schönheitsveränderungen dürfen sogar zum Teil ohne die Zustimmung des Vermieters vorgenommen werden. Allerdings kann es dann zu Problemen kommen, wenn man die Wohnung wieder verlässt, denn dann könnte der Vermieter verlangen, dass man diese in den Originalzustand zurück versetzt.

Allerdings kann es auch zu dem Fall kommen, dass der Vermieter die Verbesserungen an der Wohnung gerne beibehalten möchte. Wenn dies eintritt, dann hat der Mieter sogar ein Recht auf finanzielle Entschädigung durch den Vermieter. Ähnliches gilt, wenn die Veränderungen dringend nötig waren, weil die Lebensqualität in der Wohnung sonst nicht mehr beizubehalten gewesen wäre. Von Leitungen sollte der Mieter allerdings im Allgemeinen die Finger lassen, es sei denn der Verteilerkasten gehört einem Versorgungsunternehmen. Insgesamt gilt: vorher die Änderungen abzusprechen wird immer gerne gesehen und wer sich an die Regeln der Mittags- und Nachtruhe hält, erfreut damit außerdem seine Nachbarn.

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