Wohnungsmarkt in Hannover

Viele Gründe sprechen dafür, sich in Hannover niederzulassen. Bei einer Befragung zeigten sich 91 Prozent zufrieden mit der Lebensqualität in der hessischen Hauptstadt. Dazu tragen verschiedene Faktoren bei. Immerhin liegt Hannover günstig an den Autobahnen A2 und A7 und verfügt über einen eigenen Flughafen. Dadurch ist die Stadt nicht nur für Privatleute, sondern auch für große Unternehmen interessant. Zu den berühmten großen Firmen, die in Hannover ihre Produktionsstätte aufgeschlagen hat, zählt der VW Nutzfahrzeuge Konzern. Doch auch das Klinikum Region Hannover, der Reifenproduzent Continental oder das Touristikunternehmen TUI bieten viele Jobs. Das wiederum führt dazu, dass Wohnungen in Hannover gefragt sind. Egal ob zum Studium oder der Arbeit wegen in die Stadt im Tal der Leine geht, es gibt in jedem Bezirk passende Objekte zur Miete oder zum Kauf.

Die beliebten Wohnviertel kurz vorgestellt

Hannover ist insgesamt in 51 Bezirke gegliedert, wobei es nur in 49 davon Wohngelegenheiten gibt. In Nordhafen und Brink-Hafen gibt es nämlich ausschließlich Industriegebiete, hierher kommen die Menschen zum Arbeiten, jedoch nicht um zu wohnen. Wo in Hannover es sich am besten wohnen lässt, hängt unter anderem vom persönlichen Lebensstil ab. Hier einige der beliebten Viertel in der Zusammenfassung:

    • Calenberger Neustadt liegt dicht an der Altstadt. Die größte Insel Hannovers liegt am Zusammenfluss von Leine und Ihme, die begrünten Uferanlagen sind beliebte Naherholungsgebiete. In der Calenberger Straße gibt es gute Einkaufsmöglichkeiten, außerdem befinden sich in dem Stadtteil das Leibnitz Theater, zahlreiche Pubs und Lokale.
    • In Linden fühlen sich Nachtschwärmer wohl: Sie genießen das rege Treiben rund um den Lindener Marktplatz. In Linden wohnen Studenten besonders gerne, auch die Einkaufsmöglichkeiten sind in dem Stadtteil ausgezeichnet.
    • Kulturfans bevorzugen als Wohnort List: Hier wohnen sie in ruhiger Atmosphäre und dennoch nah am Zentrum. Außerdem sind hier mit dem Theater in der List und dem Konzertpavillon einige Kulturstätten beheimatet. Mit de r640 Hektar großen Ellenriede bietet der Stadtteil außerdem ein weitläufiges Erholungsgebiet, das zum Wandern und Joggen einlädt
    • 16.000 Menschen leben in Nordstadt, hier mischen sich Familien unter Studenten. Denn immerhin befindet sich hier die Leibniz Universität Hannover, wo mehr als 90 Studienfächer zur Auswahl stehen. Dementsprechend facettenreich präsentiert sich das Nachtleben: Zahlreiche Kneipen laden zum gemütlichen Tagesausklang ein.
    • Das Zooviertel trägt seinen Namen aufgrund des hier angesiedelten Tierparks, wo 2.000 Tiere zu Hause sind. Als Freizeiteldorado hat der Bezirk mit dem Stadtpark und dem nahegelegenen Ellenriede-Grün einiges zu bieten.

Hannover hat also einige schöne Bezirke zu bieten. Da die Nachfrage nach Immobilien anhaltend groß ist, bieten sich für Verkäufer von Wohnungen gute Chancen.

Tipps für den Hausverkauf in Hannover

In Hannover bleiben im Gegensatz zu anderen Städten in Deutschland die Immobilienpreise weitgehend stabil. Vor allem bei Ein- und Zweifamilienhäusern ziehen die Preise leicht an. Aktuell sind besonders der Osten und Norden der Stadt beliebt. Daher sind Verkäufer, die in diesen Stadtteilen eine Immobilie zu verkaufen haben, aktuell im Vorteil. In Linden-Nord und in Dören liegen die Quadratmeterpreise bei Reihenhäusern, Doppelhaushälften und freistehenden Häusern aktuell bei rund 3.000 Euro. Besonders gefragt sind aktuell Objekte in Kirchrode oder im Stadtteil Zoo: Hier sind Interessenten – je nach Zustand der Immobilie – bereit 3.500 bis 4.000 Euro pro Quadratmeter zu bezahlen.

Einige Interessenten suchen nach wie vor im innerstädtischen Bereich. Hier sind auch gut sanierte Altbauwohnungen gefragt. Für etwas außerhalb gelegene Immobilien sind die Preise zwar in den letzten Jahren gestiegen, befinden sich jedoch auf einem niedrigeren Niveau wie im innerstädtischen Bereich. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Nachfrage nach Immobilien in Waldhausen, List und Isernhagen Süd besonders hoch ist, während Linden und Misburg weniger interessant zu sein scheinen.

Immobilien in Hannover über einen Makler verkaufen

Haus verkaufen in der Messestadt Hannover ist eine zeitintensive Angelegenheit. Schließlich möchten Eigentümer ihre Immobilie zum bestmöglichen Preis an den Mann oder die Frau bringen. Hier fängt bereits die erste Unsicherheit an: Kaum ein Laie kann einschätzen, wie viel ein Haus oder eine Wohnung wert ist. Setzt man den Preis zu hoch an, werden sich keine Interessenten melden, ist er zu niedrig bringt sich der Verkäufer um ganz schön viel Geld.

Wer sich an einen Immobilienmakler wendet, hat einen Insider der Immobilienszene in Hannover an seiner Seite. Die Profis wissen genau, wie viel Kunden bereit sind für ein Haus oder eine Wohnung in einem bestimmten Stadtteil zu zahlen. Wie in vielen anderen Situation im Leben ist auch beim Immobilienkauf der erste Eindruck besonders wichtig. Diesen erhalten Interessenten in der heutigen Zeit der Digitalisierung meistens über Fotos im Internet. Der Immobilienmakler erstellt auf Wunsch ein Portfolio und präsentiert das zum Kauf stehende Objekt von seiner besten Seite.

Natürlich bieten Immobilienmakler ihre Dienstleistungen nicht kostenfrei an. In Hessen und somit auch in Hannover ist eine Maklerprovision von 5,95 Prozent des Kaufpreises üblich. Bei vielen Maklern in Hannover ist es üblich, dass ausschließlich der Käufer die Maklerkosten bezahlt.

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